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Emailschild Weck, Otto Baumberger, Wehr-Öflingen, um 1910

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Verkauft: 

€ 29.500

(inkl. Aufgeld)

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Rekordpreis für ein Weck Emailschild – erzielt durch das Auktionshaus Pari

Am 19. April 2025 erzielte das Auktionshaus PARI den bis dahin höchsten bekannten Verkaufspreis für ein Emailschild der Firma Weck. Dieses außergewöhnliche Auktionsergebnis bestätigt eindrucksvoll die stetig wachsende internationale Nachfrage nach seltenen, hervorragend erhaltenen Originalen. Besonders gefragt sind Emailschilder, die nach Entwürfen renommierter Künstler entstanden sind. Das hier vorgestellte Schild basiert auf einem Entwurf des bekannten Schweizer Grafikers und Plakatkünstlers Otto Baumberger und gehört zu den eindrucksvollsten Werbeschildern der frühen Reklamekunst. Durch unseren großen internationalen Käuferkreis, die gezielte Vermarktung über führende Auktionsplattformen sowie unsere langjährige Spezialisierung auf Emailschilder, Reklamekunst und historische Werbeobjekte erzielen wir häufig Ergebnisse, die deutlich über den bisher bekannten Marktpreisen liegen.

Die Geschichte der Firma Weck – Vom Einmachglas zur Kultmarke

Entgegen einer weit verbreiteten Annahme war Johann Carl Weck nicht der Erfinder des Einmachglases. Das zugrunde liegende Patent stammte vom Chemiker Rudolf Rempel, dessen Erfindung Weck konsequent weiterentwickelte und durch geschicktes Marketing einem Millionenpublikum bekannt machte. Aus dem technischen Verfahren des Einkochens entstand schon bald der Begriff „einwecken“, der bis heute als Synonym für das Haltbarmachen von Lebensmitteln verwendet wird.

In den 2000er Jahren erlebte die Marke Weck eine bemerkenswerte Renaissance. Die charakteristischen Einmachgläser wurden zu echten Kultobjekten und fanden ihren Weg aus der Vorratskammer in die moderne Gastronomie. Zahlreiche Restaurants servierten Desserts, Vorspeisen und kreative Gerichte stilvoll in originalen Weck-Gläsern, wodurch die traditionsreiche Marke auch bei einer neuen Generation große Beliebtheit erlangte.

Heute gehören originale historische Weck-Emailschilder, frühe Werbeplakate und Reklameobjekte zu den begehrtesten Sammelstücken der Reklamekunst. Besonders gut erhaltene Originale erzielen auf spezialisierten Auktionen regelmäßig Spitzenpreise und zählen zu den gesuchtesten Werbeschildern der deutschen Industriegeschichte.

Weck Emailschild von Otto Baumberger – Ein Meisterwerk der Reklamekunst

Das hier versteigerte Weck Emailschild entstand um 1910 nach einem Entwurf von Otto Baumberger (1889–1961) und gilt als herausragendes Beispiel früher moderner Werbegestaltung. Das gewölbte, schablonierte und lithografierte Schild beeindruckt durch seine außergewöhnlich reduzierte Formsprache, die bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren hat. Besonders markant sind die vier Medaillons, welche das zentrale Motiv umgeben und nahezu zuckergussartig emailliert wurden. Die intensive Farbgebung, der hervorragende Glanz sowie die außergewöhnliche Qualität der Emaille machen dieses Schild zu einem der schönsten bekannten Weck-Originale. Lediglich wenige leichte oberflächliche Kratzer im Mittelbereich waren vorhanden.   Mit seinen Maßen von etwa 49 × 30 cm vereint dieses originale Weck-Emailschild künstlerische Qualität und Seltenheit. Gerade die reduzierte Gestaltung zeigt eindrucksvoll das außergewöhnliche Talent Otto Baumbergers, mit wenigen Formen und Farben eine unverwechselbare Werbewirkung zu erzielen. Je intensiver man sich mit diesem Künstler und seinen Entwürfen beschäftigt, desto stärker erschließt sich die zeitlose Ästhetik seiner Arbeiten.

Die Geschichte der Firma Weck begann Ende des 19. Jahrhunderts und zählt zu den bedeutendsten Erfolgsstorys deutscher Markenartikel. Der Unternehmer Johann Carl Weck (1841–1914) erkannte früh das Potenzial eines neuartigen Konservierungsverfahrens und erwarb 1895 die Rechte an einem Patent für luftdicht verschließbare Einmachgläser. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Georg van Eyck gründete er am 3. Januar 1900 die Firma J. Weck & Co. im badischen Öflingen und legte damit den Grundstein für eine der bekanntesten Haushaltsmarken Europas.

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Zeitungsannonce aus dem Jahr 1912, zu sehen ist der Weck Einmachgläser Einsatz für der auch auf dem Entwurf von Baumberger zu sehen ist. 

FAQ

Welche Ausführungen von Weck Emailschildern sind bekannt? 

Die Reklamekunst von Zuban Cigaretten zählt zu den faszinierendsten Sammelgebieten der deutschen Tabakwerbung. Über mehrere Jahrzehnte entstanden zahlreiche Entwürfe, die heute zu den gesuchtesten Reklameschildern aus München gehören. Besonders reizvoll ist die große Vielfalt an Motiven, Formaten und Ausführungen, die den Wandel der Werbegestaltung vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1930er-Jahre eindrucksvoll dokumentieren. Zu den bekanntesten Motiven gehört das Münchner Kindl, das sich am historischen Wahrzeichen der Stadt München orientiert.

 

Die Figur geht auf das Münchner Stadtwappen zurück und wurde von Zuban als sympathische Werbefigur übernommen. Heute existieren mehrere Emailschilder mit diesem Motiv in unterschiedlichen Farbvarianten und Formaten. Besonders bekannt ist das braungrundige Zuban-Emailschild, das zu den begehrtesten Originalen deutscher Reklamekunst zählt. Daneben ist eine beigefarbene Version im gleichen Hochformat bekannt, die sich lediglich in der Farbgestaltung unterscheidet. Dieses Exemplar wurde am 16. Mai 2026 im Auktionshaus Pari für 16.000 Euro (zzgl. Aufgeld und gesetzlicher Umsatzsteuer) versteigert und stellte damit den bis dato höchste erzielte Verkaufspreis für die Beigegrundige Version dar.

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Dieses Farbenprächtige Emailschild der Fa. Weck Gläser erzielt am 02.11.2024 im Auktionshaus Pari einen Rekordpreis von 8.000 Euro (inkl. Aufgeld und gesetzlicher Umsatzsteuer).

Beide Varianten sind außerordentlich selten und tauchen in guter Erhaltung kaum noch auf. Neben diesen beiden Hochformaten existieren außerdem verschiedene Querformate, die ebenfalls das Münchner Kindl zeigen. Diese unterscheiden sich in Größe, Farbgebung und Beschriftung. Einige Varianten wurden lithografiert und schabloniert, andere weisen leichte Änderungen in Typografie oder Gestaltung auf. Gerade diese Unterschiede machen das Sammelgebiet für Spezialisten besonders interessant. Die Geschichte der Zuban-Werbung reicht bis in die Zeit vor der Jahrhundertwende zurück. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts ließ das Unternehmen hochwertige Reklameschilder herstellen.

Zu den ältesten bekannten Ausführungen gehört ein seltenes emailliertes Wappenschild mit der Bezeichnung „Zuban – Königlicher Hoflieferant“. Dieses Schild entstand noch während der Kaiserzeit und zählt heute zu den bedeutendsten und seltensten Reklameobjekten der Marke. Der Zusatz „Königlicher Hoflieferant“ verweist auf die damalige Auszeichnung als Lieferant eines königlichen Hofes und unterstreicht den hochwertigen Anspruch der Marke. Originale dieser frühen Epoche tauchen nur äußerst selten auf dem Sammlermarkt auf. Blechschilder, Plakate und Glaswerbeschilder Die Werbung von Zuban beschränkte sich keineswegs nur auf Emailschilder. Im Laufe der Jahre entstanden zahlreiche Blechschilder, die häufig aufwendig lithografiert wurden und heute ebenfalls von Sammlern gesucht werden.

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Zuban Emaillie-Werbeschild in zuckergussartiger Emaillierung. Dieses Exemplar im Format von ca. 40 x 60 cm wurde am 16. Mai 2026 im Auktionshaus Pari für 4.450 Euro (inkl. Aufgeld und gesetzlicher Umsatzsteuer) versteigert.

Gerade frühe Blechschilder mit dem Wappen des königlichen Hoflieferanten sind nur noch in wenigen Exemplaren erhalten. Hinzu kommen zahlreiche Werbeplakate, von denen viele noch deutlich vom Jugendstil beeinflusst sind. Ornamentale Verzierungen, elegante Typografie und kunstvolle Illustrationen machen diese Plakate zu wichtigen Zeitzeugen der deutschen Werbegeschichte. Besonders eindrucksvoll sind außerdem die Glaswerbeschilder von Zuban, hier wäre ein großformatiges Exemplar mit roten Hintergrund besonders hervorheben. Dieses Schild ist auf der Seite art-nova.de zu sehen. Solche Glaswerbeschilder wurden meist in Tabakgeschäften oder Schaufenstern eingesetzt und sind heute erheblich seltener erhalten als die bekannten Emailschilder. Kaum eine deutsche Zigarettenmarke bietet Sammlern eine vergleichbare Vielfalt an historischen Werbeträgern. Von den frühen Wappenschildern der Kaiserzeit über kunstvoll gestaltete Jugendstil-Plakate bis hin zu den weltbekannten Emailschildern mit dem Münchner Kindl dokumentiert die Zuban-Reklame die Entwicklung der deutschen Markenwerbung über mehrere Jahrzehnte. 

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Emailschild Weck Erdbeere im Kleinformat von 49 x 35cm. Entwurf Carl Bickel, versteigert im Auktionshaus Pari am 19.April 2025 für 8600€ (inkl. Aufgeld & Steuern)  

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Emailschild Weck Erdbeere im Großformat von 59 x 39,5 cm. Entwurf Carl Bickel, versteigert im Auktionshaus Pari am 16.Mai 2026 für 5150€ (inkl. Aufgeld & Steuern)  

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Wie erkenne ich, ob ein Emailschild ein Original ist?

Es reicht daher nicht aus, einzelne Merkmale auswendig zu lernen. Entscheidend ist, die unterschiedlichen Herstellungsverfahren alter Originale zu kennen und mit der Zeit ein Gespür für deren typische Eigenschaften zu entwickeln. Dieses Wissen entsteht in der Regel erst durch langjährige praktische Erfahrung und den Vergleich vieler hundert oder sogar tausender Originale. 

Die Frage lässt sich gut mit der eines Kunstsammlers vergleichen: „Wie erkennt man, ob ein Gemälde echt ist?“ Eine pauschale Antwort gibt es nicht – vielmehr ist es die Summe zahlreicher Merkmale und die Erfahrung des Betrachters, die eine fundierte Beurteilung ermöglicht.

Diese Frage wird uns mit Abstand am häufigsten gestellt. Leider gibt es darauf keine einfache Antwort, die sich anhand von zehn oder zwanzig Merkmalen erklären lässt.

Die Echtheitsbestimmung eines historischen Emailschildes setzt sich aus einer Vielzahl von Faktoren zusammen. Erfahrene Experten beurteilen unter anderem das Trägermaterial, die Wölbung, den Aufbau und Auftrag der einzelnen Emailleschichten, die Farbtöne, den Glanz, die Verarbeitung sowie die jeweiligen historischen Fertigungstechniken. Hinzu kommen zahlreiche weitere Details, die sich oft erst durch jahrelange Beschäftigung mit dem Thema erschließen.

​​​​​​​​​​​Gerade Einsteigern in dieses Sammelgebiet empfehlen wir daher, ihre ersten Emailschilder ausschließlich bei seriösen und auf historische Emailschilder spezialisierten Auktionshäusern oder Fachhändlern zu erwerben.

Denn Fälschungen werden heute nicht nur über Online-Verkaufsplattformen sowie auf Antik- und Oldtimermärkten angeboten. Auch bekannte Auktionshäuser ohne Spezialisierung auf Emailschilder versteigern gelegentlich auf alt getrimmt Reproduktionen oder Fälschungen. Dies geschieht in der Regel nicht in Täuschungsabsicht, sondern schlicht aufgrund fehlender Fachkenntnisse in diesem sehr speziellen Sammelgebiet.

Wie alt sind Zuban Emailschilder oder Emailschilder überhaupt? 

Die ersten Zuban Reklameschilder sind tatsächlich bereits kurz vor der Jahrhundertwende auf den Markt gekommen. Der Firma Zuban war schon früh bewusst wie wirksam die Werbung war und brachte eine Vielzahl von Blechschildern und Plakate auch wirklich frühe Exemplare mit dem. An Reklameschilder in emaillierter Ausführung sind uns über. 10 verschiedenen Ausführungen der Marke Zuban bekannt (wenn man Schriftschilder mit dazu zählt). 

Die Geschichte der Emailschilder, auch Emailleschilder, Emaille-Werbeschilder, Werbeschilder aus Emaille oder emaillierte Reklameschilder genannt, begann in Deutschland gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zuvor wurden Waren und Dienstleistungen überwiegend mit handgemalten Werbetexten auf Holz- oder Blechtafeln sowie direkt auf Haus- und Ladenfassaden beworben. Daneben hatte sich die Plakatwerbung bereits früh etabliert. Ernst Litfaß errichtete Mitte des 19. Jahrhunderts in Berlin die erste Litfaßsäule und schuf damit eine völlig neue Form der öffentlichen Werbung.

Die Wirksamkeit von Werbeplakaten wurde von den Kaufleuten schnell erkannt. Bereits lange vor der Einführung der Emailschilder entstanden aufwendig gestaltete Papierplakate, mit denen Gaststätten, Veranstaltungen, Produkte und sogar politische Botschaften beworben wurden. Mit der fortschreitenden Industrialisierung und dem Aufstieg großer Industrieunternehmen hielten Markenartikel zunehmend Einzug in die Kolonialwarenläden. Dadurch entstand der Wunsch nach einer langlebigen, wetterbeständigen Werbeform, die dauerhaft im Außenbereich eingesetzt werden konnte. Das emaillierte Dauerplakat – heute besser bekannt als Emailschild oder Emailleschild – war geboren.

Als erstes deutsches Emaillierwerk gilt Schulze & Wehrmann in Elberfeld. Die stetig wachsende Nachfrage nach nahezu unverwüstlichen Emaille-Werbeschildern führte dazu, dass sich zahlreiche Emaillierwerke, die zuvor hauptsächlich Gebrauchsgegenstände wie Töpfe, Öfen oder Haushaltsgeschirr hergestellt hatten, innerhalb weniger Jahre auf die Produktion von Emailschildern, Emailleschildern und anderen emaillierten Reklameschildern spezialisierten. Zu den bekanntesten Unternehmen zählen die Gaggenauer Emaillierwerke sowie C. Robert Dold in Offenburg. Kurz darauf folgte auch das Emaillierwerk Klee & Leinweber in Germersheim.

In den Anfangsjahren dominierten schlichte Schriftschilder, die meist ausschließlich den Firmennamen oder Werbeslogans trugen. Als einer der bedeutendsten Vorreiter gilt die Kölner Firma Stollwerk, die früh auf emaillierte Werbeschilder setzte. Auch von Maggi sind einige herausragende Beispiele aus der Frühzeit der deutschen Emailschilder erhalten geblieben – darunter das links abgebildete Schild.

Mit der Weiterentwicklung der Druck- und Emailliertechnik wandelte sich das schlichte Emailschild zunehmend zu einem kunstvoll gestalteten Emailleschild. Namhafte Grafiker und Plakatkünstler entwarfen Werbeschilder mit ausdrucksstarken Illustrationen, kräftigen Farben und einer außergewöhnlichen Haltbarkeit. Heute zählen originale Emailschilder, Emailleschilder und Emaille-Werbeschilder zu den begehrtesten Sammelobjekten der Reklamekunst und erzielen auf internationalen Auktionen regelmäßig Höchstpreise.

Welchen Wert hat ein Zuban Emailleschild? 

Der Wert eines originalen Zuban-Emailschildes lässt sich nicht pauschal bestimmen. Wie bei Kunstwerken oder anderen hochwertigen Sammlerobjekten spielen zahlreiche Faktoren eine entscheidende Rolle. Zwei äußerlich ähnliche Schilder können sich im Marktwert um mehrere tausend Euro unterscheiden. ​ Zu den wichtigsten Kriterien zählt zunächst die Seltenheit des jeweiligen Motivs. Manche Zuban-Schilder erscheinen regelmäßig auf dem Sammlermarkt, während andere Ausführungen nur alle paar Jahre oder sogar jahrzehntelang überhaupt nicht angeboten werden. Je geringer die bekannte Stückzahl, desto größer ist in der Regel das Interesse unter Sammlern. Von besonderer Bedeutung ist außerdem der Erhaltungszustand. Originale Emailschilder mit außergewöhnlichem Glanz, kräftigen Farben, intakter Wölbung und nur geringen Gebrauchsspuren erzielen regelmäßig ein Vielfaches des Preises vergleichbarer Exemplare mit Abplatzungen, Roststellen oder Restaurierungen. Gerade im Spitzensegment entscheiden oft kleinste Unterschiede über mehrere tausend Euro Preisunterschied. ​ Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Qualität des Entwurfs. Besonders ausdrucksstarke Werbemotive mit hohem Wiedererkennungswert sind bei Sammlern deutlich gefragter als schlichte Schrift- oder Hinweisschilder. Spielt zudem ein bekannter Grafiker oder Plakatkünstler bei der Gestaltung eine Rolle, kann sich dies ebenfalls positiv auf den Marktwert auswirken. Ebenso wichtig ist die Frage, wie viele originale Exemplare überhaupt noch existieren. Manche Zuban-Emailschilder wurden zwar in größeren Stückzahlen hergestellt, sind heute jedoch nur noch in wenigen gut erhaltenen Exemplaren bekannt. Andere Varianten gelten nahezu als Unikate und befinden sich seit Jahrzehnten in bedeutenden Privatsammlungen. Gelangt ein solches Schild auf den Markt, führt dies häufig zu intensiven Bietergefechten. ​ Auch die Provenienz, also die Herkunft eines Schildes, kann den Wert beeinflussen. Lässt sich nachvollziehen, dass ein Emailschild über viele Jahrzehnte in einer bekannten Sammlung oder sogar noch am ursprünglichen Einsatzort erhalten geblieben ist, steigert dies häufig die Attraktivität für Sammler.

Wie erfahre ich welchen Wert mein Emailschild hat?

Der einfachste Weg zu erfahren welchen Wert Ihr Emailschild hat ist das Auktionahs Pari zu kontaktieren. Sie können ganz einfach Foto in eine WhatsApp oder Signal Chat übertragen und bekommen zeitnah eine Ersteinschätzung. 

Große Preisunterschiede zwischen den einzelnen Ausführungen

Die Preisbandbreite bei Zuban-Reklame ist enorm. Einfache Zuban-Blechschilder aus den 1950er-Jahren sind teilweise bereits für unter 100 Euro erhältlich. Seltenere lithografierte Blechschilder, Glaswerbeschilder oder frühe Reklameobjekte aus der Kaiserzeit erzielen dagegen bereits deutlich höhere Beträge.

Im Bereich der originalen Zuban-Emailschilder bewegen sich die Preise – abhängig von Seltenheit, Zustand und Ausführung – häufig im vierstelligen Bereich. Besonders seltene Spitzenstücke können jedoch auch fünfstellige Ergebnisse erzielen.

Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür ist das braungrundige Zuban-Münchner-Kindl-Emailschild, das am 16. Mai 2026 im Auktionshaus Pari für 16.000 Euro zuzüglich Aufgeld und gesetzlicher Umsatzsteuer versteigert wurde. Dieses Ergebnis unterstreicht eindrucksvoll, welches Wertpotenzial außergewöhnlich seltene Originale besitzen.

Warum erzielen Auktionen häufig die höchsten Preise?

Die höchsten bekannten Verkaufspreise für seltene Zuban-Emailschilder werden in der Regel auf spezialisierten Reklameauktionen erzielt. Dort treffen mehrere interessierte Sammler aus dem In- und Ausland direkt aufeinander und konkurrieren um dieselben Spitzenstücke. Durch diese internationale Nachfrage entstehen häufig intensive Bietergefechte, die zu deutlich höheren Ergebnissen führen können als bei einem privaten Verkauf oder auf allgemeinen Online-Marktplätzen.

 

Wer den Wert eines Zuban-Emailschildes zuverlässig bestimmen möchte, sollte deshalb nicht nur den allgemeinen Erhaltungszustand beurteilen lassen, sondern auch die genaue Variante, das Herstellungsalter, bekannte Vergleichsverkäufe und die aktuelle Marktnachfrage berücksichtigen. Erst das Zusammenspiel all dieser Faktoren ermöglicht eine realistische und marktgerechte Wertermittlung.

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