Emailschild Zuban Cigaretten, München, um 1920
Emailleschild Zuban Cigaretten, gewölbt, schabloniert und lithografiert. Es ist eine Wucht, das Zuban in solch einer faszinierenden Erhaltung in den Händen zu halten, sehr gut in Glanz und Farben, wenige, kaum sichtbare oberflächliche Kratzerchen.
Bezeichnet: Münchener Emaillier-u. Stanzwerke G.m.b.H. Maße: ca. 59,5 x 49,5 cm. Eines der besterhaltenen Zuban-Schilder, die wir kennen. Keine Restaurierungen oder sonstige Verschönerungen. Zustand 1-. In unseren Auktionen erwerben Sie garantiert nur alte Originale.

Äußerst seltenes Zuban Zigaretten Emailleschild mit eindrucksvoller Darstellung eines rauchenden Mädchens vor leuchtend orangefarbenem Hintergrund, um 1920.
Verkauft:
€ 19.800
(inkl. Aufgeld)
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Rekordzuschlag für ein Zuban-Emailschild bei Pari Auktionen
Am 16. April 2025 erzielte das Auktionshaus PARI den bis zu diesem Zeitpunkt höchsten bekannten Verkaufspreis für ein originales Zuban-Zigaretten Werbeschild. Das außergewöhnliche Ergebnis unterstreicht die hohe internationale Nachfrage nach seltenen Emailleschildern mit ausgefallenen Motiven. Durch den internationalen riesigen Kundenkreis und der spezialisierung im Bereich der Reklamekunst ist es dem Auktionshaus Pari möglich für ausgewählte alte originale Werbeschilder Preise zu erzielen die oberhalb der bisher bekannten Marktpreise liegen und somit neue Maßstäbe zu setzen.
Das hier gezeigte Zuban-Emailschild gehört zu den prägnantesten Motive der deutschen Cigarettenwerbung. Das Mädchen steht im starken Kontrast zu den heutigen gesellschaftlicher Normen und Ideale und lässt den Betrachte in längst vergangene Zeiten schweifen. Neben der dargestellten Version existiert eine weitere, beigefarbene Variante, die sich vor allem in der Farbgebung des Hintergrundes unterscheidet. Beide Ausführungen zählen heute zu seltenen und gesuchtesten Reklamekunst-Objekten auf dem Sammlermarkt.
Darüber hinaus sind verschiedene Querformat-Versionen des Motivs bekannt, die sich sowohl in ihrer Gestaltung als auch in ihren Abmessungen unterscheiden. Einige Varianten wurden nur in kleinen Stückzahlen hergestellt und gelangen heute nur äußerst selten auf den Markt.
Das Auktionshaus PARI konnte im Laufe der vergangenen Jahre nahezu alle bekannten Versionen der Zuban-Emailschilder in seinen Auktionen anbieten und dokumentiert damit eindrucksvoll die Vielfalt dieser traditionsreichen Reklameserie. Die regelmäßige Präsenz dieser seltenen Schilder macht PARI zu einer wichtigen Anlaufstelle für Sammler historischer Emailschilder und hochwertiger Reklamekunst.
Das Zuban Cigaretten Emailschild zählt zu den gesuchten Beispielen früher deutscher Tabakreklame. Original erhaltene Emailleschilder in dieser Qualität sind heute schwer zu finden und gegehrte Sammelobjekte.
Historische Reklame-Emailschilder aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg mit bunten farbenfrohen Motiven erfreuen sich bei Sammlern von Reklamekunst und Werbeschildern großer Beliebtheit.
Die Geschichte der Firma Zuban Zigaretten
Die G. Zuban Zigarettenfabrik zählt zu den bedeutendsten Unternehmen der deutschen Tabak- und Reklamegeschichte. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1882 von Georg Zuban (1847–1909) in München. Der aus dem damaligen Ungarn stammende Unternehmer spezialisierte sich auf die Verarbeitung hochwertiger orientalischer Tabake und trug maßgeblich dazu bei, München zu einem Zentrum der deutschen Zigarettenindustrie zu entwickeln.
Anfangs wurden die Zigaretten noch in sorgfältiger Handarbeit gefertigt. Mit der wachsenden Nachfrage modernisierte das Unternehmen seine Produktion und setzte bereits ab 1905 Zigarettenmaschinen ein. Die steigenden Produktionszahlen machten einen größeren Fabrikstandort erforderlich. Im Jahr 1910 zog die G. Zuban Zigarettenfabrik nach München-Sendling, wo in den folgenden Jahrzehnten Millionen von Zigaretten hergestellt wurden.Aufgrund der hohen Qualität ihrer Erzeugnisse erhielt die Firma 1912 die Auszeichnung „Königlich Bayerische Hof-Cigaretten-Fabrik“. Die Marke Zuban entwickelte sich zu einer der bekanntesten Zigarettenmarken Süddeutschlands und war weit über die Grenzen Münchens hinaus bekannt.
Zeitgleich entstanden zahlreiche aufwendig gestaltete Werbemittel, darunter lithografierte Plakate, Sammelbilder und die heute äußerst begehrten Emailschilder.In den 1920er-Jahren wechselte das Unternehmen mehrfach den Eigentümer. Nach der Übernahme durch den Tabakunternehmer Kiazim Emin wurde die Firma Ende der 1920er-Jahre vom Kölner Zigarettenhersteller Haus Neuerburg übernommen.
Später ging der Standort an Reemtsma über, bevor schließlich Philip Morris die Produktion in München fortführte. Damit blieb das ehemalige Zuban-Werk über viele Jahrzehnte ein bedeutender Standort der deutschen Tabakindustrie.Heute erinnern vor allem originale Werbeobjekte an die traditionsreiche Marke. Besonders die großformatigen Zuban-Emailschilder zählen zu den gesuchtesten Reklameschildern der Vorkriegszeit.
Ihre künstlerische Gestaltung, die außergewöhnliche Seltenheit und die enge Verbindung zur Münchner Industriegeschichte machen sie zu begehrten Sammlerobjekten, die auf internationalen Auktionen regelmäßig hohe Zuschläge erzielen.
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